Was geschieht bei einer Panikattacke genau im Kopf?

Tausende von Eindrücke verarbeitet unser Gehirn täglich. Viele dieser Eindrücke nehmen wir jetzt so direkt nicht wahr, dafür aber unser Gehirn. Im Gehirn sitzt auch unser Gefühlszentrum, dieses verarbeitet mit unter diese Eindrücke.

Und genau hier kann es dann auch zu einer Panikattacke kommen. Dann stellt sich natürlich die Frage: Was was tun bei Panikattacken?

Diese machen sich in der Regel durch Unwohlsein, durch Kopfschmerzen, durch Herzrasen, Todesangst und Schweißausbruch bemerkbar.

 

Das passiert im Kopf bei einer Panikattacke

Grundsätzlich muss man wissen, Panikattacken kündigen sich in der Regel nicht an. Leidet jetzt zum Beispiel ein Mensch unter Angst vor dem Tod, kann ein Vorbeikommen an einem Friedhof, eine Todesanzeige, eine Todesmeldung im Fernsehen oder das sehen von einem Leichenwagen zu einer Panikattacke führen.

Wenngleich man nicht direkt vor einem Leichenwagen oder einem Friedhof Angst, regisitriert dieses das Gefühlzentrum und löst Angst und je nach Ausprägung der Angst, auch eine Panikattacke aus. Diese Panikattacke macht sich dann mit den bereits beschriebenen Symptomene bemerkbar. Je nach Ausprägung der Ängste kann es selten zu Panikattacken kommen, aber auch regelmäßig bis hin zu mehrmals täglich.

Der Leidensdruck für die Betroffenen ist groß, weil nicht selten damit auch die Angst vor einer nächsten Attacke wächst. Forschungen haben bei Betroffenen gezeigt, dass Menschen die unter Angst und Panikattacken leiden, dass bei denen das Gefühlszentrum wesentlich empfindlicher für Eindrücke ist. Warum das so ist, konnte man bis heute im Detail nicht erklären.

Man kann es auch anders ausdrücken, das Gehirn eines Betroffenen läuft auf Hochtouren und sendet bei Angst Signale an seinen Körper aus, der dann darauf entsprechend reagiert.

 

Das kann man gegen Panikattacken tun

Um jetzt den Kreis zur aufgeworfenen Frage, was man gegen Panikattacken tun kann zu schließen, ist gar nicht so einfach. Panikattacken und auch Angst lassen sich nicht unterdrücken, auch weil man es bewusst so nicht wahrnehmen kann.

Kommt es zu einer Panikattacke so gilt es, diese zu zuzulassen und dann durch Strategien wie ein bestimmtes Atmungsverhalten zu überwinden. So schnell wie eine Panikattacke kommt, so schnell ist sie meist auch wieder verschwunden. Will man grundsätzlich Panikattacken überwinden, muss man an seine Ängste gehen. Ist nämlich die Angst verschwunden, verschwinden auch die Attacken.

Wie zu Beginn schon erwähnt, können Ängste sehr vielfältig sein. Will man seine Ängste überwinden, gibt es viele Möglichkeiten. Die Bandbreite reicht hier von einer ärztlichen Behandlung mit Medikamenten, Gesprächstherapien oder aber auch die Selbsthilfe. Was viele Betroffene gar nicht wissen, Panikattacken und was da dann im Kopf passiert sind keine Seltenheit. Viele Menschen leiden unter Panikattacken.

Über spezielle Seiten im Internet oder vor Ort in Selbsthilfegruppen tauschen sich Betroffene dazu aus und leisten sich damit gegenseitig Hilfe.